Geschichte


Der Kern des Technischen Denkmals – der Schwanzhammer – geht auf das Jahr 1753 zurück.

Die Stahlwerke R. und H. Plate übernahmen ab 1862 eine ganze Reihe solcher Hämmer im Umkreis der Siedlung Brüninghausen. Der als Reckhammer gebaute Hammer am Bachlauf der Bremecke hat alle anderen Hammerwerke überlebt, aufgegeben wurde die Anlage erst im Jahre 1972.

Auf Initiative von Dr. Hostert, dem damaligen Leiter des Stadtmuseums in Lüdenscheid, gelang es, das alte Hammerwerk in seiner natürlichen Umgebung am Oberlauf der Verse als Technisches Kulturdenkmal zu erhalten und 1980 als Außenstelle desMuseums der Stadt Lüdenscheidzu eröffnen. Um die Anlage betriebsfähig zu erhalten wurden alle Geräte und Maschinen funktionstüchtig gemacht: Hammerwerke, Wasserräder, Turbine, Schmiedefeuer und Glühofen.

Ziel des eisengeschichtlichen Museums ist es, den nachkommenden Generationen die Entwicklung des Schmiedehandwerks von der Handschmiede bis zum Fallhammer an seinem Originalstandort anschaulich zu machen. Durch regelmäßige Schmiedevorführungen, bei denen in allen Abteilungen die Hämmer klingen und dröhnen, wird das alte Handwerk in all seinen Facetten lebendig.
Das älteste Bild (1886) des Bremecker Hammers
Arbeit am Schwanzhammer

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