Handschmiede


Haupteinrichtungsgegenstände einer Handschmiede waren die sogenannte Esse mit dem Schmiedefeuer, der Blasebalg, der Amboss sowie zahlreiche Hämmer und Zangen, um aus Eisen Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Nägel, Hufeisen, Ketten, Sensen oder äxte herzustellen.

Materialkenntnis und die Geschicklichkeit des Schmiedes bestimmten die Qualität des Produktes. Um die Produktivität der Eisenverarbeitung zu steigern, nutzte man seit dem 13. Jahrhundert die Wasserkraft als Enegiequelle zum Antrieb von Hammerwerk und Blasebalg.

Die im Bremecker Hammer wiederaufgebaute Handschmiede Linnepe war die letzte ihrer Art im Stadtzentrum Lüdenscheid.