Alle für einen: Bei der ganztägigen Großübung „Waterworld“ trainierten rund 200 Einsatzkräfte am 25. April den Hochwasser-Ernstfall am Bremecker Hammer. Sie übten gemeinsam den Bau eines Sandsack-Deiches zum Schutz des Gebäudes vor drohender Überflutung. Es war anstrengend, eine Herausforderung an Logistik, Koordination und Kommunikation. Der Förderverein hat sich vor allem um die Verpflegung gekümmert – eine gewisse Logistik-Übung auch für uns. Für die verdienten Ruhepausen zwischendurch waren die Mühlrad-Tische mit ihren neuen Sonnenschirmen ideal.

Unter der Regie des Bevölkerungsschutzes MK nahmen zahlreiche Feuerwehren teil (Lüdenscheid, Balve, Schalksmühle, Herscheid, Neuenrade, Plettenberg, Altena). Das Technische Hilfswerk brachte Deichbaukompetenz und schweres Gerät mit (THW-Ortsverbände Halver, Lüdenscheid, Iserlohn, Lünen, Waldbröl, Balve). Dazu kamen der Malteser Hilfsdienst (Werdohl, Lüdenscheid), Beobachter der DLRG sowie die Drohneneinheit MK (von der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde). Die Einsatzleitung Märkischer Kreis war als Stab im Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum, und auch die Kreisleitstelle MK war eingebunden.
Erklärtes Ziel: die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen zu stärken sowie Abläufe unter realistischen Bedingungen zu erproben und zu optimieren, kurzum: vorbereitet zu sein. Am Ende waren alle Beteiligten erschöpft, aber zufrieden.
Ergebnis für uns: Der Hammer ist eben im besten Sinne – selbst im Rahmen einer Notfallübung – „Einer für alle“!
