Unter 16 Projekten, hinter denen zum Teil sehr mitgliederstarke Vereine standen, belegten wir im Juni den 6. Platz von 15 und bekamen dafür 1000 Euro aus dem Stadtwerke-Fördertopf. Das war nur möglich dank einer täglichen Stimmabgabe von Stadtwerke-Kunden für unser Projekt. Herzlichen Dank dafür. Übrigens: Ab Platz 5 beträgt die Fördersumme 1500 Euro. Die gilt es beim Herbst-Anlauf zu knacken!
Unser Projekt: „Auch der Stärkste macht mal Pause“. Wir möchten gerne flexibel nutzbare Biertischgarnituren anschaffen. Die schweren Tische und Stühle, die wir noch haben, müssen aufgearbeitet werden und sind für größere Runden nicht geeignet.
Das Sponsoring-Motto „Miteinander stark“ passt wie die Faust aufs Auge auf unseren Einsatz für den Erhalt des Bremecker Hammers. Denn in dem Miteinander unterschiedlicher Kenntnisse und Möglichkeiten liegt unsere Stärke. So können wir ganz unterschiedliches Know-how nutzen – das hilft auch, um an mitunter etwas eingerosteten Stellschrauben zu drehen. Wir freuen uns sehr über dieses Zeichen der Unterstützung seitens der Stadtwerke Lüdenscheid. Vielen Dank!


Alle für einen: Bei der ganztägigen Großübung „Waterworld“ trainierten rund 200 Einsatzkräfte am 25. April den Hochwasser-Ernstfall am Bremecker Hammer. Sie übten gemeinsam den Bau eines Sandsack-Deiches zum Schutz des Gebäudes vor drohender Überflutung. Es war anstrengend, eine Herausforderung an Logistik, Koordination und Kommunikation. Der Förderverein hat sich vor allem um die Verpflegung gekümmert – eine gewisse Logistik-Übung auch für uns. Für die verdienten Ruhepausen zwischendurch waren die Mühlrad-Tische mit ihren neuen Sonnenschirmen ideal.

Unter der Regie des Bevölkerungsschutzes MK nahmen zahlreiche Feuerwehren teil (Lüdenscheid, Balve, Schalksmühle, Herscheid, Neuenrade, Plettenberg, Altena). Das Technische Hilfswerk brachte Deichbaukompetenz und schweres Gerät mit (THW-Ortsverbände Halver, Lüdenscheid, Iserlohn, Lünen, Waldbröl, Balve). Dazu kamen der Malteser Hilfsdienst (Werdohl, Lüdenscheid), Beobachter der DLRG sowie die Drohneneinheit MK (von der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde). Die Einsatzleitung Märkischer Kreis war als Stab im Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum, und auch die Kreisleitstelle MK war eingebunden.
Erklärtes Ziel: die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen zu stärken sowie Abläufe unter realistischen Bedingungen zu erproben und zu optimieren, kurzum: vorbereitet zu sein. Am Ende waren alle Beteiligten erschöpft, aber zufrieden.
Ergebnis für uns: Der Hammer ist eben im besten Sinne – selbst im Rahmen einer Notfallübung – „Einer für alle“!

Es ist die Klammer ums Jahr: Eine 10.000-Euro-Spende der Sparkasse an Volme und Ruhr gab uns zum Jahreswechsel 2024/25 einen immensen Anschwung für das neue Jahr. Das wiederum verging wie im Fluge. Wir hatten buchstäblich alle Hände voll zu tun, und das nicht nur vor Ort, am Hammer. Auch im Hintergrund haben wir fleißig weiter am Netzwerk gestrickt. Dabei helfen öffentliche Anerkennungen, zu denen solche großzügigen Spenden gehören, enorm. Denn sie zeigen anderen, dass wieder Bewegung in den Hammer kommt. Dass wir eine ernstzunehmende Größe sind, dass man uns zutraut, das Geld bestmöglich im Sinne der guten Sache einzusetzen. Dieses Vertrauen tut gut.
Wir wollten uns im Laufe des Jahres bei der Sparkasse vor Ort bedanken, wollten zeigen, wie der Ist-Zustand ist, wollten erklären, was wir schon auf den Weg gebracht haben und was 2026 ansteht. Geklappt hat's damit dann doch erst zum Ende des Jahres. Zu spontan waren unsere Arbeitseinsätze, zu eng getaktet die Aufgaben auf beiden Seiten. Doch Markus Hacke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse an Volme und Ruhr, ist auch gerne nach der Freiluft-Saison zum Hammer gekommen, den er noch aus seiner Kindheit kennt. So war es ein Wiedersehen mit den alten Mauern und Gerätschaften, mit dem Weg längs der Hämmer und Maschinen, mit dem einen oder anderen Nicken - "Ach ja, stimmt" -, wenn der Vorstand ins Erzählen kam. Die Faszination, die vom Bremecker Hammer ausgeht, springt einfach über.
Danke für das Interesse und die Unterstützung.

"Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region, kurz EIVER, belohnt die Volksbank in Südwestfalen eG, indem sie Vereine unterstützt. Dass wir vom Förderverein Schmiedemuseum Bremecke e.V. 2025 mit unseren Ideen und unserem Konzept für unser Schmiedemuseum überzeugen konnten, ist einfach der Hammer. 64 Vereine aus dem Verbreitungsgebiet hatten sich beworben; eine neunköpfige Jury – aus Regionalbeiräten der Bank, dem Jugendbeirat der Bank und unter Teilnahme der Südwestfalenagentur – hat sechs Preisträger ausgewählt. Wir schafften es auf den 2. Platz. Damit verbunden waren 7500 Euro, die nun in die Arbeit für unser heimisches Industriedenkmal fließen.Wir waren und sind überwältigt und bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung.
Am 10. November fuhren wir zu dritt - mehr waren wegen begrenzter Platzzahl leider nicht möglich - in die Weiße Villa in Dresslers Park in Kreuztal (Siegen) zur Preisverleihung mit den Volksbank-Vorständen Roland Krebs und Jens Brinkmann sowie weiteren Rednern und einem sehr engagierten Team. Insgesamt lobte die Bank 30.000 Euro aus. Was für ein Signal an alle, die sich ehrenamtlich einsetzen! Für uns war es eine wunderbare Erfahrung, vor allem auch deshalb, weil jeder einzelne Verein, der ausgezeichnet wurde, an seiner Stelle alles gibt, um etwas für die Allgemeinheit zu bewirken. Was für eine Vielfalt! Das bekam herzliche Anerkennung an diesem Abend - nicht nur in Form von finanzieller Unterstützung, sondern vor allem auch durch die spürbare, echte Wertschätzung, die diese Festveranstaltung zu etwas ganz Besonderem gemacht hat."
