Es ist die Klammer ums Jahr: Eine 10.000-Euro-Spende der Sparkasse an Volme und Ruhr gab uns zum Jahreswechsel 2024/25 einen immensen Anschwung für das neue Jahr. Das wiederum verging wie im Fluge. Wir hatten buchstäblich alle Hände voll zu tun, und das nicht nur vor Ort, am Hammer. Auch im Hintergrund haben wir fleißig weiter am Netzwerk gestrickt. Dabei helfen öffentliche Anerkennungen, zu denen solche großzügigen Spenden gehören, enorm. Denn sie zeigen anderen, dass wieder Bewegung in den Hammer kommt. Dass wir eine ernstzunehmende Größe sind, dass man uns zutraut, das Geld bestmöglich im Sinne der guten Sache einzusetzen. Dieses Vertrauen tut gut.
Wir wollten uns im Laufe des Jahres bei der Sparkasse vor Ort bedanken, wollten zeigen, wie der Ist-Zustand ist, wollten erklären, was wir schon auf den Weg gebracht haben und was 2026 ansteht. Geklappt hat's damit dann doch erst zum Ende des Jahres. Zu spontan waren unsere Arbeitseinsätze, zu eng getaktet die Aufgaben auf beiden Seiten. Doch Markus Hacke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse an Volme und Ruhr, ist auch gerne nach der Freiluft-Saison zum Hammer gekommen, den er noch aus seiner Kindheit kennt. So war es ein Wiedersehen mit den alten Mauern und Gerätschaften, mit dem Weg längs der Hämmer und Maschinen, mit dem einen oder anderen Nicken - "Ach ja, stimmt" -, wenn der Vorstand ins Erzählen kam. Die Faszination, die vom Bremecker Hammer ausgeht, springt einfach über.
Danke für das Interesse und die Unterstützung.

"Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region, kurz EIVER, belohnt die Volksbank in Südwestfalen eG, indem sie Vereine unterstützt. Dass wir vom Förderverein Schmiedemuseum Bremecke e.V. 2025 mit unseren Ideen und unserem Konzept für unser Schmiedemuseum überzeugen konnten, ist einfach der Hammer. 64 Vereine aus dem Verbreitungsgebiet hatten sich beworben; eine neunköpfige Jury – aus Regionalbeiräten der Bank, dem Jugendbeirat der Bank und unter Teilnahme der Südwestfalenagentur – hat sechs Preisträger ausgewählt. Wir schafften es auf den 2. Platz. Damit verbunden waren 7500 Euro, die nun in die Arbeit für unser heimisches Industriedenkmal fließen.Wir waren und sind überwältigt und bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung.
Am 10. November fuhren wir zu dritt - mehr waren wegen begrenzter Platzzahl leider nicht möglich - in die Weiße Villa in Dresslers Park in Kreuztal (Siegen) zur Preisverleihung mit den Volksbank-Vorständen Roland Krebs und Jens Brinkmann sowie weiteren Rednern und einem sehr engagierten Team. Insgesamt lobte die Bank 30.000 Euro aus. Was für ein Signal an alle, die sich ehrenamtlich einsetzen! Für uns war es eine wunderbare Erfahrung, vor allem auch deshalb, weil jeder einzelne Verein, der ausgezeichnet wurde, an seiner Stelle alles gibt, um etwas für die Allgemeinheit zu bewirken. Was für eine Vielfalt! Das bekam herzliche Anerkennung an diesem Abend - nicht nur in Form von finanzieller Unterstützung, sondern vor allem auch durch die spürbare, echte Wertschätzung, die diese Festveranstaltung zu etwas ganz Besonderem gemacht hat."

"Wir.vereint." nennen die Stadtwerke Lüdenscheid ihre Sponsoring-Aktion, bei der unser Förderverein Schmiedemuseum Bremecke e.V. im Herbstvoting 2025 erfolgreich gewesen ist. Unser Projekt "Hammer für den Hammer" hat Platz 7 belegt. Das hat uns ein Sponsoring in Höhe von 1000 Euro gesichert. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung und für die Anerkennung der Bedeutung des Ehrenamts.Ohne ein starkes "Wir" geht nichts.
Da wir und unsere Freunde/Unterstützer über mehrere Wochen für unser Projekt täglich online abstimmen mussten und uns auf diese Weise Platz um Platz nach oben kämpfen konnten, war es im wahrsten Sinne ein "Wir.vereint." - auch für uns. Es war ein amüsanter Ansporn, die "Erledigt"-Meldungen auf Whatsapp zu verfolgen - das Ganze bekam eine ungeahnte Eigendynamik und hat in der Gruppe richtig Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Jetzt können wir uns mehr als einen Hammer für den Hammer leisten: Jetzt kann unsere Werkzeugsammlung gezielt wachsen. Denn wir brauchen eigene Hacken und Spaten, Rechen und Besen vor Ort. Noch wichtiger ist das eine oder andere Spezialwerkzeug, denn wir haben viel vor im neuen Jahr.
Packen wir's vereint an!



Gut besucht war unsere Jahreshauptversammlung. Sie verlief zudem sehr harmonisch, die Freude darüber, dass sich etwas tut am Hammer, ist spürbar.
Der Arbeitgeberverband war einmal mehr Gastgeber unserer Jahreshauptversammlung am 15. Oktober 2025 - herzlichen Dank dafür. Viele Mitglieder waren der Einladung gefolgt und trafen im Laufe von anderthalb Stunden zwei wichtige Entscheidungen. Nach kurzer Diskussion sprach sich die Runde einstimmig für eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 15 auf 30 Euro ab dem 1.1.2026 aus. Damit könne man zwar keine Hammer-Sanierung stemmen, aber es sei auch ein Zeichen der Wertschätzung für das Denkmal und die Arbeit, die damit zusammenhängt. Nachdem Bürgermeister Sebastian Wagemeyer sein Amt als zweiter Vorsitzender bereits auf der JHV 2024 zur Verfügung stellen wollte, es aber dankenswerterweise übergangsweise noch ausgeübt hat, musste der Posten nun neu besetzt werden. Die Versammlung wählte Susanne Kornau.
Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Uwe Hohlfeld war ausführlich und gab einen Eindruck von der vielfältigen Arbeit vor Ort und im Hintergrund. Unter anderem die vorübergehende Auslagerung der Exponate, kleinere und größere Reparaturen, Grünschnitt und Pflege, Gemeinschaftsaktionen mit THW und Feuerwehr sowie tatkräftige Unterstützung durch Handwerker und Spender sorgten dafür, dass regelmäßig etwas zu tun war und vor Ort Betrieb herrschte.

Der Hammer-Vorstand (von rechts): Vorsitzender Uwe Hohlfeld, die neu gewählte 2. Vorsitzende Susanne Kornau, die Kassenwarte Stefan Pietzner (Stellvertreter) und Markus Hostert. Im Bild fehlt Geschäftsführer Dr. Eckhard Trox.
Dazu kam Grundlagenarbeit im Hintergrund: Arbeit an einer neuen, zeitgemäßen Satzung und Verträgen, um das Verhältnis zwischen der Stadt Lüdenscheid als Eigentümerin und dem Förderverein zu definieren; die Entwicklung eines Nutzungskonzepts, das den Bremecker Hammer nicht nur als Denkmal versteht, sondern als ein vielfältig nutzbares Herzstück von Stadt und Region; intensive Gespräche mit offiziellen Stellen über Fördermöglichkeiten für die baulichen Herausforderungen; die Aktualisierung des Aufnahmeantrags und der Mitgliederverwaltung; gestalterische Konzepte, Aufbau der Internetseite. Der herzliche Dank des Vorsitzenden galt allen Helfern und Unterstützern. Für 2026 soll es hier auf der Internetseite einen Überblick über Einsatztage am Hammer und geplante Aktivitäten geben.
Keine Beanstandungen hatten die Kassenprüfer, die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig unter Enthaltung der Betroffenen. Kassenwart Markus Hostert war angesichts der 10.000-Euro-Spende der Sparkasse an Volme und Ruhr zum Jahreswechsel 24/25 sowie des Erlöses aus dem Kalenderverkauf mehr als zufrieden mit der finanziellen Situation. Sein Appell: Er würde sich briefliche Versammlungseinladungen "als Pfennigfuchser" gerne sparen und bittet nach Möglichkeit um weitere E-Mail-Adressen. Und er ist dankbar für ein Sepa-Mandat mit Blick auf Beitragsabbuchungen.
Viele Anregungen gab es unter Punkt Verschiedenes. Und: Der mobile Schmiedeeinsatz beim Hoffest im Oelken hat allen Spaß gemacht. Bis Veranstaltungen am Hammer wieder möglich sind, will man andere Veranstaltungen zum "Flagge zeigen" nutzen. Weitere Details sind nachzulesen im offiziellen Protokoll - auf Nachfrage beim Vorstand erhältlich oder der Einladung zur JHV 2026 beigefügt.
Zufriedenes Schlusswort des Vorsitzenden: "Ich denke, wir sind auf einem ganz guten Weg!"